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Antworten zu Thema: Dorian Gaunt
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Geschrieben von Regulus Black - 03.02.2026, 15:41
Hallo Sophie!

Damit hab ich das Feedback für dich im Gepäck Smile

  • Zitat:Seit 1980 dient Dorian dem Dunklen Lord zusätzlich als Spielmacher.
    Das Ministerium ist (noch) nicht offiziell gefallen. Also ja, der Dunkle Lord hält durchaus die Fäden in der Hand, aber es gibt noch eine Zaubereiministerin. Dorian würde entsprechend bitte einmal dem Ministerium als Spielmacher dienen!
  • Bei den Geheimnissen fehlt dir noch eines Smile
  • Ist Dorians Mutter eine Schwester von Morfin und Merope Gaunt? Wie hängt das zusammen?

  • Bei den Fähigkeiten:
    • Kannst du die Punkte bei den Illusionen etwas runterschrauben? In Hogwarts wird Illusion ja nicht als Fach gelehrt und er kann natürlich einiges aus der Familie mitgenommen haben, doch schreibst du ja schon selbst, dass es da eine sehr große Inzestgeschichte gibt mit allem, was da einher geht und auch seine eigenen Eltern fallen dort hinein.
    • Mit Reaktionsschnelligkeit ist die physische gemeint - die zum Beispiel ein Sucher benötigt, um den Schnatz zu fangen. Ist er da so krass gut?
    • Auch bei den Magischen Tierwesen geh bitte ein bisschen mit den Punkten runter, dann passt es besser zur Beschreibung!
    • Bei den Runen, wenn er hier wirklich sehr gedrillt wurde, kannst du wiederum auch 1 bis 2 Punkte raufgehen.
    • Denk daran die Fähigkeiten über 5 Punkten fett zu markieren: Da liegt er nämlich in einem professionellen Feld (was auch der Grund ist, wieso ich das runterregeln in ein paar Bereichen angemerkt habe). Zum Beispiel aus den Beschreibungstexten: "ab 6 Punkten darfst du dich Magizoologe schimpfen". 'Nur' 3 oder 4 Punkte in einem Feld zu haben macht einen noch lang nicht zu einem Anfänger auf einem Gebiet. Ein Anfänger hätte 0 oder 1 Punkte.

  • "Ebenso wie die Tatsache, dass Voldemort einen seiner engsten Verwandten, Morfin Gaunt, ermordete. "
    -> Er hat Vorlost getötet, es aber Morfin in die Schuhe geschoben. Das wird Dorian allerdings nicht bewusst sein! In der Theorie wirkt es so, als hätte Morfin seinen Vater loswerden wollen, sie aber erwischt worden. (Im Schlüsselmoment kommt das auch nochmal kurz vor)
  • Wie äußert sich sein großes magisches Potenzial? Welche Auswirkungen hat das für ihn?
  • Kannst du mir im Bezug zur Umwelt noch einen Satz zu den Todesser einfügen? Hat es Gründe, dass er keiner ist?
  • Zwei Dinge fehlen mir im Steckbrief noch: du erwähnst dieses Badehaus ein paar Mal, aber wer von der Familie führt das eigentlich? Spült es Geld in die Kassen, oder ist auch das hier am Versiegen? Da es sich um ein bekannteres Etablissment handelt würde es mich freuen da noch etwas mehr Hintergrund zu bekommen! Ophelia und Dorians Vater sind ja durch den wiederholten Inzest in der Familie nicht ganz symptomlos. Wie sieht es bei Dorian aus? Es wäre schon gut, wenn man es irgendwo merken würde, aber es muss nicht unbedingt Wahnsinn sein und er muss es auch selbst nicht als störend wahrnehmen. Inzest über mehrere Generationen macht einfach Dinge mit Blutlinien.

Das war es von meiner Seite. Viele Kleinigkeiten, keine Sorge! Ich freu mich schon auf Dorian, Charaktere wie ihn braucht das Fire Smile

LG Rica
Geschrieben von Dorian Gaunt - 22.11.2025, 17:11
Dorian hatte die Zeitung bereits zum zweiten Mal gelesen, dennoch waren seine Brauen langsam, fast andächtig, weiter nach oben gewandert, als versuchten sie, sich diskret aus der Situation zu verabschieden. Natürlich. Die Blacks. Sie drängten sich ins Rampenlicht wie eitle Pfauen, die entdeckt hatten, dass Blut und Drama immer noch eine verlässliche Währung waren.
Magische Spiele, brutal und öffentlich. Dorian schnaubte leise durch die Nase. Eigentlich war das Ganze kaum überraschend. Die Reinblutelite klammerte sich an antike Werte wie ein Ertrinkender an ein Stück Treibholz: Mythologische Namen, ehrwürdige Blutlinien, arrangierte Ehen… und wenn man schon dabei war, warum nicht gleich ein bisschen altrömisches Brot-und-Spiele-Flair?
Seine eigene Familie war da keinen Deut besser. Die Gaunts hielten ihre angebliche Abstammung aus dem alten Griechenland und irgendwelchen obskuren Schlangenkulten der Ptolemäer-Dynastie hoch wie eine zeremonielle Monstranz. Blutreinheit als Religion. Wahnsinn als Familienwert. Die Spiele fügten sich nahtlos ein, ein weiteres Mosaiksteinchen im Bild. Dorian legte die Zeitung auf dem überfüllten Tisch ab und strich das Papier glatt, als könne er so auch den Inhalt ein wenig entschärfen. Walburga Black bedachte ihn mit einem ihrer berühmten Lächeln – glamourös, scharfkantig und gefährlich glitzernd wie ein frisch polierter Dolch. Man musste ihr eines lassen: zimperlich war sie offensichtlich nicht.
Es wäre vermutlich… klug, bei diesen Spielen eine Rolle zu übernehmen. Der Gedanke schmeckte ihm nicht, aber Klugheit hatte selten etwas mit Geschmack zu tun.
Dorian ließ den Blick durch die alte Küche schweifen. Hohe Decken, die von vergangenen Jahrhunderten erzählten, dunkle Schatten in den Ecken, die sich selbst bei Tag weigerten zu verschwinden – als hätten sie Besitzansprüche angemeldet. Einst war dies das prunkvollste Anwesen Großbritanniens gewesen, nun blätterte der Glanz ab wie billige Farbe von einer rissigen Wand.
Der Inhalt ihrer Gringotts-Verliese war auch nicht mehr das, was er einmal gewesen war. Viele davon waren inzwischen sogar vollkommen leer, wenn man mal von den Spinnweben in den Ecken absah. Artefakte und magische Familienerbstücke besaßen sie zwar noch, doch das war wenig tröstlich, wenn man bedachte, dass der Dunkle Lord für zwei davon Morde innerhalb der Familie begangen hatte. Wertvoller Besitz konnte derzeit sehr schnell zu einem Todesurteil werden. Dorian war nicht naiv genug zu glauben, dass seine Mitarbeit an diesen Spielen ihn oder seine Familie vollständig in Sicherheit bringen würde. Doch ‚nicht hingerichtet werden‘ war momentan ein durchaus akzeptables Ziel.
Das Schicksal der Verurteilten interessierte ihn dabei herzlich wenig. Wenn es nach Dorian ging, durften sie gern auf möglichst kreative Weise sterben – das Publikum wollte schließlich unterhalten werden, und Dorian hatte nie behauptet, ein Philanthrop zu sein.
Er trommelte nachdenklich mit den Fingern auf die Tischplatte. Vielleicht wäre es wirklich klug, zumindest vorerst die Finger im Spiel zu haben.

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