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Antworten zu Thema: Kastor Mulciber
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Geschrieben von Kastor Mulciber - Gestern, 12:19
LIebe Rica, nun auch hier Heart

- Unter seinen Eltern ist der Vater der Legilimentiker. Ich habs einmal im Zwischensatz bei der besonderen Fähigkeit im Text erwähnt und auch bei Wusstest du, dass… hinzugefügt
Ich hab den Text zur angeborenen Legilimentik nochmal überarbeitet und entschärft, sodass mehr herauskommt, dass es noch viel Entwicklung für ihn zu bestreiten gibt in seinen kommenden Lebensjahren. Aufgrund der Länge des TExtes, zitiere ich ihn hier jetzt nicht extra noch (:

- Funny enough, dass ich das im Probetext komplett vergessen hab, aber IP natürlich hab einfließen lassen. Denn ja, seh ich genauso, natürlich ist das ne allgegenwärtige Fähigkeit, sonst bräuchte man sie ja auch nicht für den Charakter zu wählen ha. Ist angepasst, ich verzichte auch hier auf’s Zitieren.

- Thema Tätowierung hab ich hier aufgegriffen. Dachte eigentlich ich hab das drin gehabt, aber obviously not Big Grin
Zitat:
  • Tätowierungen unter den Mulcibers normal sind und sie diese bereits seit sehr vielen Generationen zurückreichend treigen? Es existieren innerhalb der Mulcibers verschiedene Ansichten darüber, woher dieser Brauchtum stammt. Angewandt werden die Tätowierungen als rituelle Zugehörigkeit zur Familie, symbolische Verewigung eigener Errungenschaften, Lehren, Schicksalsschlägen etc. Da die mal mehr mal weniger vielzähligen Tätowierungen auf Mulciber Körper nicht erst in dieser Generation auftauchten, sondern weit zurückreichen und der Grund für das Tragen dieser Körperkunst im allgemeinen unter der Gesellschaft bekannt ist, wird dies anerkannt. Dass es womöglich alte reinblütigen Zauberer oder Hexe gibt, der die Nase über Kastors exzessiven Gebrauch dieser Körperkunst rümpft, mag so sein, doch interessiert es ihn nicht. Durch die Bekanntheit der rituellen Nutzung von Tätowierungen unter den Mulcibers, ist dies schließlich keine Neuheit und ändert nichts am Stand der Familie in der Gesellschaft

  • - Lese ich das richtig heraus, dass er Werwölfe trotz des Bündnisses mit Voldemort gern liquidieren würde?
    Zitat:Ich hab folgenden Absatz hinzugefügt, das besser rauskommt, was ich damit meinte: Soweit sein Gedankengut, seine Idealisierung einer Wesensart, die er für minderwertiger als die seine hält. Natürlich ist das in der Praxis schwer umzusetzen und nicht zuletzt passt sich auch Kastor hier den Wünschen des dunklen Lords an, der Werwölfen mehr Handlungsfähigkeit und Wert zugeschrieben hat. Zu seinem ganz eigenen Vorteil und das sieht Kastor auch. Er akzeptiert es und wenn es von ihm verlangt wird, arbeitet er ohne Widerstand mit eben Werwölfen zusammen. An seinem Gedankengut geändert hat das bisher jedoch nicht viel.

    - Zu den Blutschwürne unter den Mulcibers habe ich das noch hinzugefügt:
    Zitat:Ein jeder Mulciber schwört zu seiner Volljährigkeit, dass er den Namen Mulciber nie bewusst verraten wird. Ein Schwur, der ihn auf ewig daran bindet im Sinne der Familie Mulciber und somit dem aktuellen Oberhaupt zu handeln. Es ist ein alter komplizierter Blutschwur Zauber, den auch angeheiratete Ehefrauen zu ihrer Hochzeit durchführen müssen. Somit ist ein jeder, der den Namen Mulciber trägt oder getragen hat und volljährig ist der Familie bis an sein Lebensende verpflichtet. Der Blutschwur funktioniert dabei so, dass alle Geheimnisse und Einstellungen, die das Individuum über die Familie Mulciber weiß, nicht dazu benutzt werden kann aktiven bewussten Verrat an der Sippe zu begehen. Vor Generationen wollte man damit entsprechende Familienverräter ausmerzen.
    Sag gerne Bescheid, sollte ich daran noch feilen müssen. Wir gehen damit IP auf jeden Fall sehr sorgsam um, da sich der GEfahr auch jeder Charakter bewusst ist und es hier wie gesagt um das bewusste Verraten gehen soll und nicht um ein Handeln in Unwissenheit.

    Ich hoffe ich konnte alles zu deiner Zufriedenheit darstellen und auch verdeutlichen, dass ich gedenke seine Gabe sowohl zu seinem Vorteil, aber natürlich auch schön zu seinem Nachteil IP zu nutzen hehe.

    LG
    Luxi
    Geschrieben von Regulus Black - 09.12.2025, 11:54
    Guten Morgen Luxi,

    Danke für die Geduld, ich habe heute dein Feedback im Gepäck  Heart
    • Was mir beim Lesen des Fähigkeitentextes nicht ganz klar wird: Sind beide Eltern geborene Legilitmentiker?
    • Leider passt deine Beschreibung der geborenen Legilimentik noch nicht ganz zu jener, wie wir sie im Fire vewenden. Ich blicke mit besonderer Sorgfalt auf einflussreiche Fähigkeiten, darum wird dieser Punkt etwas ausführlicher, damit du hoffentlich genau herauslesen kannst, was ich mir wünschen würde.
      Für dieses gezielte perfekte Wahrnehmen, Filtern und Manipulieren müsste er die Legilimentik erlernt haben, statt damit geboren zu sein (und auch dann wäre er in seinem Alter nicht so weit). Kastors Welt besteht aus einem Meer an Stimmen, das gerade als Kind auch sehr schwer zu ertragen gewesen sein muss. Du hast ja auch bereits eingebracht, dass er grundsätzlich immer Stimmen um sich herum hat und ihn das auch definiert.
      Perfektion der Kunst im späten Jugendalter ist in deiner aktuell gewählten Form daher etwas, das nicht ins Fire passt, auch wenn in den Ferien viel mit ihm trainiert wurde. In diesem Sinne wäre eine Ausbildung zuhause angebracht gewesen, ein fehlender Schulabschluss und keine vertiefende Ausbildung in anderen Dingen, wenn man den Jungen so stark auf die Beherrschung der Fähigkeit drillen möchte.
      Kurzum: Für den aktuellen Grad seiner Fähigkeit müsste er bei Weitem älter sein. Mir fehlt hier noch die Luft nach oben in seinem jungen Alter.
    • Eine Voraussetzung für geborene Legilimentiker im Fire ist, dass diese Fähigkeit in jeder Szene ein Rolle spielt. Das fiele auch für die Schlüsselszene an: Eigentlich müsste er die Gedankengänge seines Bruders, ja alles, was ihn gerade so sehr beschäftigt, direkt wissen. Noch bevor er ihn sieht. Das dürfte ihn nicht überraschen, denn es ist da, omnipräsent, springt ihn geradezu an. Er kann natürlich so tun als wäre er überrascht, er kann seine Gedanken durch Worte lenken, aber prinzipiell würde Kastor bereits beim Eintreten des Anderen sehr genau wissen, was ihm auf der Zunge brennt. Genau das macht einen geborenen Legilimentiker im Gegensatz zu einem trainierten aus. Er wendet diese Kunst nicht bewusst an, sondern ist wie ein Schwamm, außer er wehrt sich sehr aktiv und bewusst dagegen, was wiederum viel Konzentration abverlangt.
    • Kastor entspringt einem der großen Reinbluthäuser und er ist der Erbe seiner Linie. Kannst du bitte noch ein bisschen darauf eingehen, inwieweit er seine Körperkunst vor anderen rechtfertig? Er gehört ja weder zu Punk/Rebellionsszene, noch würde er sich als Krimineller verorten, oder? Du kannst das gern so drin lassen, ich will einfach nur ein bisschen Material, damit andere wissen, wie er gesellschaftlich einzuordnen ist, gerade mit dem Aussehen Anfang der 80er Jahre.
    • Lese ich das richtig heraus, dass er Werwölfe trotz des Bündnisses mit Voldemort gern liquidieren würde?
    • Bitte geh mir auch noch etwas darauf ein, auf was genau die Blutschwüre in der Familie geschworen werden. Das ist ja sehr radikal und müsste genau festgezurrt werden, da ein zuwiderhandeln mit dem Charaktertod einher geht

    Es sind also vor allen Dingen Kleinigkeiten (bis auf die etwas intensivere Legilimentiksache). Sag mir einfach Bescheid, wenn du überarbeitet hast, oder komm bei Fragen direkt zu mir!

    LG Rica
    Geschrieben von Kastor Mulciber - 06.07.2025, 00:01
    Die Tür knallte auf. Doch noch ehe die Person durch diese hinein stürmte, wusste Kastor bereits, dass es er war. Jaro. Konnte ihn anhand seiner Gedanken erkennen, die wie stetes Hintergrundrauschen durch seinen Verstand waberten und ‘lauter’ zu werden schienen, je näher er ihm kam. Ein Glück, dass das nicht bei jeder Person derart penetrant passierte, auch, wenn er seinen Drilling ausnahmslos liebte. Wirklich jeden in dieser Intensität zu hören, noch ehe man die Person sah hätte wohl jeden geborenen Legilimentiker gesellschaftsuntauglich gemacht. Die Zeitung unter seinem Arm ließ Kastor die Augenbrauen heben. Gespannt darauf, was letztendlich in jener abgedrückt stand. Gedankenfetzen davon ereilten ihn immer wieder, doch Kastor lebte lange genug, um genau zu wissen, dass Gedanken nicht unbedingt das gelesene Wort exakt wiedergaben. Es kam wie immer auf den Zeitpunkt und die Person höchst selbst an. Kastor blieb zunächst ruhig, die Hände auf den Lehnen seines Stuhls gebettet. Lediglich sein Kinn reckte sich erwartungsvoll. Schnell registrierte er das selbstgefällige Grinsen, die unruhige Energie in jedem Schritt, das vertraute Maß an Übermut. Löste auch auf Kastors Lippen ganz automatisch ein Grinsen aus. "Was?" wollte er letztendlich auffordernd wissen, lehnte sich nun doch erwartungsvoll nach vorn.
    „Na, Bruderherz, rate mal, was unsere ehrenwerten Herren und Damen vom Zaubergamot heute beschlossen haben.“
    Schmunzelt neigte Kastor den Kopf, tippte sich gegen die Schläfe. Er wusste wie rethorisch die Worte Jaros waren, denn zu raten gab es für Kastor viel, jedoch nicht was beschlossen worden war. Die Informationen schlugen ihm bereits in wellenförmigen aufgeregten Gedanken Jaros entgegen. Doch sie waren wirr, schwer zu greifen ob seiner Überschwänglichkeit, die sich auch durch seine Gedanken zog.
    Das Papier schlug auf den Tisch, die Schlagzeilen sprangen ihm förmlich entgegen: Magische Spiele sollen Entlastung bringen. Kastor ließ seinen Blick kurz darüber gleiten, laß die ersten Zeilen und bediente sich der üblichen Bewältigungsstrategien Kastors Gedanken auszublenden. In diesem Fall sich ganz auf seine eigenen Gedanken zu fokussieren in denen er sich selbst die Zeilen laut vorlas. Diesen Prozess Nicht-Legilimentikern zu erklären war vergeblich. Er hatte es bereits sowohl mit Sissy als auch Jaro versucht. Die Informationen, die er bereits aus den aufgeregten Gedanken Jaros entnehmen konnte, vervollständigten sich nun.
    „Orion Black und seine Sippschaft verkaufen Blutvergießen jetzt als Kulturveranstaltung. Endlich müssen wir nicht mehr so tun, als ginge es um Gerechtigkeit. Ab jetzt gibt’s Strafen mit Eintrittskarte.“ Jedes Wort von Jaro war ein Echo der Realität, die sich langsam entfaltete. Kein Versteckspiel, keine Maskerade mehr? Das klang beinahe zu schön um wahr zu sein, obwohl es in schwarze Tinte deutlich im Tagespropheten gedruckt stand.
    Vielleicht träumte er.
    Einen wirklich schönen Traum.
    „Und weißt du, was das Beste ist? Wir müssen uns nicht mal mehr schmutzig fühlen dabei – wobei wir uns ja nie schmutzig fühlen. Die ganze Gesellschaft jubelt, wenn sie ihre Sünder brennen sieht. Läuterung, nennen sie es. Ich nenne es einen Freibrief.“
    Kastors Grinsen wurde breiter. Nein, das musste wirklich die Realität sein und sie gefiel ihm ungemein.
    „Ein Freibrief also,“ sagte Kastor schließlich amüsiert und doch klang seine Stimme geschärft. „Und ich dachte, wir müssten uns weiter die Hände im Schatten schmutzig machen, um unsere Pläne durchzusetzen.“
    Er verschränkte die Hände hinter dem Kopf und ließ die Information tiefer in seinen Verstand sickern, sich dort ausbreiten. Genährt von ähnlichen Gedankengängen, die immer wieder von Jaro zu ihm hinüber schwappten. Das würde einiges verändern, vor allem zugunsten der Mulcibers und ihren Gleichgesinnten. Wenn das keine schöne Fügung des Schicksals war.
    „Gut. Dann lass uns hoffen, dass nicht jeder Vollidiot meint da mitmischen zu müssen und uns alles verdirbt. Kennen ja unsere Politiker,“ murmelte Kastor und die Ecke seiner Lippen verzog sich zu einem spöttischen Lächeln. „Regeln zu unseren Gunsten und wir kennen sie besser als jeder andere. Wenn das kein schöner Morgen ist, dann weiß ich auch nicht.“
    Ruckartig vom Stuhl aufstehend, ging er um den Tisch zu Jaro, klopfte diesem beherzt auf die Schulter, drückte die Finger kurz in den trainierten Muskel. Das Grinsen noch immer deutlich auf seinen Lippen. "Wird Zeit den Mulcibers alle Ehre zu machen."

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