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| Geschrieben von Regulus Black - 24.07.2026, 23:37 |
Hallo Mandy 
Wie versprochen komme ich nun mit deinem Feedback um die Ecke - ich hatte dich ja vorgewarnt
- Du wechselst zwischen den Familien Travers und Nott, was die Mutter angeht - so oder so stellt sich die Frage ob sie nie Kontakt zur mütterlichen Seite der Familie hatte?
- Bitte werde beim Magischen Potenzial präziser - inwiefern explodiert ihre Magie? Was geschieht, wenn sie nicht schafft sie im Zaum zu halten?
- " Sie hasst Marcus manchmal, weil er da war, als sie ihn nicht wollte und nicht da, als sie ihn gebraucht hätte. "
Wie ist denn dieser Satz gemeint?
- Kannst du mir im Wusstest du Teil bitte die ganzen "Wusstest du" rausnehmen und lieber Punkte davor setzen oder eine andere Art Aufzählungszeichen?
- Wie ist sie denn an "Glitterpups" gelangt?
So viel zu den Kleinigkeiten. Wir haben ja schon ein paar mal an diesem Familienkonstrukt gearbeitet und es ist schon so viel besser als zu Beginn, aber einige Dinge fehlen mir bei ihr noch.
Du schreibst, dass sie nach einem Überfall auf ein Geschäft der Ollivanders zu Marcus geschickt wurde. Da fehlen mir zum einen noch Details dazu, was da überhaupt genau passiert ist und was es mit der Familie gemacht hat und dann außerdem dazu, wieso man sie ausgerechnet zu Marcus Cross schickt und nicht etwa z.B. zu Verwandten mütterlicherseits. Travers und Nott sind ja beides Namen, die ich als Regimetreu bezeichnen würde. Warum also dieser ihr vollkommen fremde Mann, biologischer Vater hin oder her? Wenn offiziell wird, das Garrick nicht ihr Vater ist - wieso führt sie dann nicht den Namen Travers/Nott (je nachdem wo die Mutter her ist) - als Bastard? Oder wurde sie damals ohne ihr Wissen adoptiert? Dann wiederum wäre nochmal die Frage da, wieso sie weggeschickt wird.
Dann fehlt mir außerdem die psychische Komponente.
Sie wird ja von ihrer Familie abgeschoben. Ob nun aufgrund von Druck von Marcus oder nicht, das sind jetzt schon weitaus mehr als ein paar Tage oder Wochen und für Chelsea muss das ein unfassbarer Einschnitt sein, der viel mit ihr machen muss. Welche (dauerhaften) Konsequenzen das für sie hat fehlt mir sowohl im Steckbrief, als auch in den bisherigen Vergangenheitsszenen. Hat sich dadurch etwas an ihrem Weltbild, an ihrem Bezug zur Umwelt verändert?
Was macht es mir ihr, dass Marcus eine Ehefrau hat, die ihre große Schwester sein könnte? Dass sie jetzt ganz viele Halbgeschwister hat? Fühlt sie sich als Fremdkörper, oder mittlerweile gar als Teil der Familie? Ich würde mir wünschen, dass du hier noch in die Familiendynamik eintauchst. Mit ihrem Umzug zu Marcus ist sie in eins der schwarzmagischsten Häuser rein (allein ihre neue Stiefmutter ist eine Black/Rosier und er derjenige, der für Voldemort die Strafverfolgung gestürzt hat).
Diese psychischen Komponenten und die Dynamik, die sich daraus ergibt, sind mir als Spielleitung sehr wichtig, insbesondere da ich keine Romantisierung solcher Dinge wünsche. Die Ollivanders sind liberal, Marcus ein richtig heftiger Todesser und das muss ihr zu dem Zeitpunkt als sie zu ihm kam, bekannt gewesen sein. Das muss, gemeinsam mit dem was passiert ist, einfach in ihren Charakter einschlagen.
Du beschreibst sie in verschiedenen Vergangenheitsszenen oft als leise und ruhig. Da müsstest du nochmal an den Verhaltenstext deines Steckbriefes ran, der sich nicht mit ihrem Ingame-Verhalten deckt. Dort ist sie nicht wild und ungestüm, vor allem auf den ersten Blick, kann zwar deutlich ihre Meinung sagen, aber nicht auf jene Art, die du im Steckbrief beschriebst. Chelsea ist kein Wirbelwind, sie ist eine junge Frau, die ihren Abend ruhig an einem Bartresen verbringt.
LG Rica
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| Geschrieben von Marcus Cross - 20.11.2025, 12:36 |
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Wiederwillig erteile ich, Marcus Cross, meine Einwilligung, dass Chalcephira an den Wochenenden nach Hogsmeade darf <.<
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| Geschrieben von Chelsea Ollivander - 04.10.2025, 18:15 |
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Der Geruch von Polieröl und Eschenholz hing schwer in der Luft. Überall um sie herum schwebten feine Holzspäne, golden vom Licht, das durch die schmalen Fenster der Werkstatt fiel. Chelsea saß auf dem Arbeitstisch, die Beine baumelten über der Kante, und das Rascheln der Zeitung klang fast ungehörig laut in der andächtigen Stille, in der ihr Vater arbeitete. „Zaubergamot beschließt Reform der Strafjustiz...“ murmelte sie leise, während ihr Blick über die geschwungenen Buchstaben glitt. „‚Magische Spiele‘? Was für ein... absurder Name.“ Ihre Stimme brach das monotone Klirren von Metall auf Holz, und Garrick hob kaum merklich den Kopf, die feine Brille auf der Nasenspitze. „Absurd?“ wiederholte er ruhig, ohne die Bewegung seines Zauberstabs zu unterbrechen, mit dem er ein funkelndes Splitterchen Einhornhaar in die Länge zog. Chelsea faltete den Tagespropheten und schlug ihn energischer auf, als nötig. „Das hier ist doch kein Spiel. Sie nennen das Läuterung, aber eigentlich ist es nur...“ Sie suchte das Wort, ihre Finger strichen über den Rand der Zeitung, wo sich Druckerschwärze auf ihre Haut legte. „Schaulust. Menschen wollen sehen, wie andere leiden. Das ist alles.“ Garrick antwortete nicht sofort. Er war nie ein Mann vieler Worte, besonders wenn er etwas bedachte. „Vielleicht“, sagte er schließlich ruhig, „sehen sie es als Chance. Nicht jeder, der fällt, will auch unten bleiben.“ Chelsea schnaubte leise. „Du meinst wie Orion Black und seine Frau? Die tun so, als wäre das hier Fortschritt.“ Sie tippte mit dem Finger auf die Überschrift, wo Walburga Black prangte, und rollte die Augen. „Eine Frau, die wahrscheinlich lieber einen Cruciatus in den Garten pflanzen würde, als einen Baum.“ „Chelsea.“ Garricks Ton war nicht scharf, aber fest. Er legte den Zauberstab beiseite, wischte sich die Hände an einem Tuch ab und sah sie an. Seine grauen Augen hatten diesen Ausdruck, den sie kannte eine Mischung aus Müdigkeit und Fürsorge. „Urteile nicht zu schnell. Es sind andere Zeiten. Und Gerechtigkeit ist... ein schwieriges Geschäft.“ Sie blickte ihn trotzig an, dann ließ sie die Schultern sinken. „Aber doch kein Spiel, Dad.“ Das Wort blieb an ihr hängen. Spiele. Ihr Magen zog sich zusammen. Der Gedanke an die Weird Sisters, an Myron, an das, was vom Lärm und Licht geblieben war nur Stille und Nachrufe brannte leise in ihr. „Sie nennen es Spiele“, murmelte sie, diesmal mehr zu sich selbst, „weil sie vergessen wollen, dass es Menschen sind.“ Garrick trat näher, legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Vielleicht liegt es an Menschen wie dir, sie daran zu erinnern.“ Chelsea sah zu ihm auf. Ein schwaches Lächeln huschte über ihre Lippen kurz, schief, echt. „Das klingt, als wolltest du, dass ich da mitmache.“ „Ich will nur, dass du dich erinnerst, wer du bist“, erwiderte er ruhig. „Und dass Wut keine Antwort ist, wenn man etwas bewahren will.“ Sie blickte wieder auf die Zeitung, auf die glänzende Tinte, die vom Licht glitt. Magische Spiele sollen Entlastung bringen.Es klang so unschuldig. Fast schön. Aber Chelsea wusste es besser. Sie konnte den Klang von Verlust inzwischen überall hören selbst in Worten, die sich wie Hoffnung tarnten.
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