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Willkommen, Gast!
Mundungus Fletcher Halbblut ✦︎ played by Mandy ✦︎ Mundungus Ignatius Fletcher ✦︎ 179 cm groß
Geburtstag17.10.1945
Einschulung01.09.1957 ✦︎ Hogwarts, Hufflepuff
Abschluss
  • 30.06.1964 ✦︎ Schulabschluss
    UTZ-Absolvent
  • FraktionOrden des Phönix
    Job01.06.1973 ✦︎ Schmuggler · Hehler · Informant · Transporteur des Ordens des Phönix
    ZauberstabKastanie ✦︎ Drachenherzfaser ✦︎ Biegsam
    character's glorious quote
    Gentlemen, ihr werdet diesen Tag nie vergessen, an dem ihr Captain Mundungus Flatcher beinah geschnappt hättet!
    Erster Eindruck 
    • Wirkt auf den ersten Blick wie ein Mann, der eher zufällig in jede Situation hineinstolpert leicht schwankender Gang, zerzaustes Äußeres und ein Ausdruck zwischen Verwirrung und völliger Selbstsicherheit.
    • Hat eine chaotische, beinahe theatralische Ausstrahlung, als wäre das Leben für ihn ein einziges improvisiertes Abenteuer.
    • Seine Bewegungen wirken unkoordiniert und locker, doch bei genauerem Hinsehen merkt man schnell, dass er erstaunlich geschickt ausweicht und selten wirklich die Kontrolle verliert.
    • Spricht mit einem schiefen, charmanten Grinsen, das nie ganz ehrlich wirkt und doch schwer unsympathisch zu finden ist.
    • Erweckt den Eindruck eines harmlosen Tunichtguts, den man nicht ernst nehmen sollte was häufig genau der Fehler ist, den andere machen.
    • Strahlt eine unerschütterliche Gelassenheit aus, selbst wenn die Situation offensichtlich gefährlich wird.
    • Hat die irritierende Fähigkeit, aus Problemen herauszukommen, ohne dass Außenstehende verstehen, wie ihm das gelungen ist.
    • Wirkt unzuverlässig und flatterhaft, als würde er sich eher vom Wind treiben lassen als Entscheidungen bewusst zu treffen.
    • Besitzt jedoch eine unterschwellige Cleverness, die besonders aufmerksamen Beobachtern schnell auffällt.
    • Redet viel, lenkt Gespräche geschickt um und beantwortet selten direkt die Frage, die ihm gestellt wurde.
    • Sein Humor ist frech, trocken und respektlos gegenüber Autoritäten, was ihn für manche unerträglich und für andere äußerst unterhaltsam macht.
    • Er scheint ständig etwas zu planen oder zumindest so zu tun, als hätte er einen Plan.
    • Wirkt wie jemand, der Regeln eher als freundliche Vorschläge betrachtet.
    • Kann innerhalb weniger Minuten eine vertraute Atmosphäre schaffen, selbst bei Fremden.
    • Hinterlässt häufig das Gefühl, dass man gerade charmant manipuliert wurde, ohne genau sagen zu können wann.
    • Wirkt überraschend mutig in entscheidenden Momenten, auch wenn er vorher lautstark betont hat, sich heraushalten zu wollen.
    • Seine Gegenwart bringt oft Chaos mit sich, aber ebenso unerwartete Lösungen.
    • Menschen schwanken zwischen Misstrauen und unfreiwilliger Sympathie ihm gegenüber.
    • Nach einer Begegnung bleibt meist der Eindruck zurück, dass Mundungus Fletcher entweder ein kompletter Narr ist oder deutlich klüger, als er alle glauben lässt.


    Innerhalb der Familie 


    • Spricht über seine Familie meist mit einer Mischung aus Stolz und Spott, als wolle er verhindern, dass jemand merkt, wie wichtig sie ihm tatsächlich ist.
    • Die alte Fletcher-Seefahrertradition betrachtet er als das Einzige, das ihm wirklich gehört auch wenn er so tut, als sei alles nur eine gute Geschichte für den nächsten Drink.
    • Hat früh gelernt, dass Familie nicht immer aus Nähe besteht, sondern aus Menschen, die einander trotz Streit und Chaos nicht völlig fallen lassen.
    • Zeigt Zuneigung selten offen statt ehrlicher Worte äußert sich seine Loyalität eher darin, dass er auftaucht, wenn jemand Hilfe braucht selbst wenn er anschließend darüber schimpft.
    • Über verstorbene Familienmitglieder, insbesondere seinen Großvater, spricht er mit respektvoller Ironie, doch man merkt schnell, dass deren Meinung für ihn noch immer Gewicht hat.
    • Fühlt sich stark mit dem Erbe der Fletcher-Kapitäne verbunden und sieht die Evershade weniger als Besitz, sondern als Teil seiner Familie.
    • Vermeidet tiefgehende Gespräche über persönliche Verluste und lenkt stattdessen mit Humor oder Geschichten ab.
    • Hat Schwierigkeiten damit, Verantwortung offen anzunehmen, übernimmt sie jedoch instinktiv, wenn es um Menschen geht, die zu seinem engen Kreis gehören.
    • Innerhalb familiärer Bindungen wirkt er weniger chaotisch und deutlich beschützender als gegenüber Außenstehenden.
    • Besitzt eine starke, wenn auch unausgesprochene Loyalität gegenüber dem Familiennamen Fletcher und versucht auf seine eigene, unkonventionelle Weise, diesem gerecht zu werden.
    • Sieht Familie nicht zwingend als Blutsverwandtschaft seine Crew und wenige enge Vertraute behandelt er mit derselben rauen Fürsorge.
    • Hat große Angst davor, erneut Menschen zu verlieren, die ihm nahe stehen, weshalb er emotionale Distanz oft bewusst aufrechterhält.
    • Reagiert empfindlich auf Beleidigungen gegen seine Familie oder deren Seefahrertradition, selbst wenn er selbst ständig darüber scherzt.
    • Bewahrt alte Gegenstände seiner Vorfahren auf, auch wenn er behauptet, sie hätten keinen besonderen Wert.

    • Zeigt Stolz darauf, das verschollene Familienschiff wiedergefunden zu haben, auch wenn er es herunterspielt.
    • Würde seine Familie niemals bewusst verraten, selbst wenn es ihm persönlich Vorteile bringen würde.
    • Tief im Inneren sieht er sich selbst als letzten echten Fletcher-Kapitän und fühlt sich verantwortlich, die Geschichten und den Ruf seiner Familie weiterleben zu lassen.


    Im Freundeskreis 


    • Hat nur eine kleine, sorgfältig ausgewählte Handvoll echter Freunde; Vertrauen schenkt er selten ..
    • Wirkt im Freundeskreis deutlich entspannter und weniger gespielt chaotisch, auch wenn sein Humor und seine lockere Art bleiben.
    • Neckt und provoziert Vertraute gern mit frechen Kommentaren, was für Außenstehende respektlos wirken kann, für ihn jedoch ein Zeichen von Nähe ist.
    • Zeigt Loyalität eher durch Taten als durch Worte wenn ein Freund in Schwierigkeiten steckt, taucht er auf, selbst wenn es ihn persönlich in Gefahr bringt.
    • Redet selten offen über Gefühle, hört jedoch aufmerksam zu und merkt sich überraschend viele Details über die Sorgen anderer.
    • Versucht angespannte Situationen mit Humor zu entschärfen, besonders wenn Gespräche zu ernst oder emotional werden.
    • Ist innerhalb seines Freundeskreises deutlich ehrlicher, auch wenn er weiterhin dazu neigt, Dinge herunterzuspielen oder mit Sarkasmus zu verpacken.
    • Kann unerwartet beschützend reagieren, wenn jemand aus seinem engen Kreis bedroht wird.

    • Hat die Angewohnheit, plötzlich zu verschwinden, wenn ihm Nähe zu intensiv wird, kehrt jedoch meist zurück, als wäre nichts gewesen.
    • Teilt selten persönliche Geschichten aus seiner Vergangenheit, lässt aber gelegentlich zwischen den Zeilen erkennen, dass seine Freunde ihm mehr bedeuten, als er zugibt.
    • Erwartet keine Perfektion oder Moral von seinen Freunden Loyalität zählt für ihn mehr als richtige Entscheidungen.
    • Trinkt und erzählt Geschichten besonders gern in vertrauter Runde, wobei Wahrheit und Übertreibung oft ineinander übergehen.
    • Zeigt stillen Respekt gegenüber Menschen, die ihm trotz seines Lebensstils Vertrauen schenken.
    • Wird nervös oder ausweichend, wenn Freunde ihm offen Dankbarkeit oder Zuneigung zeigen.
    • Hat ein feines Gespür dafür, wenn jemand aus seinem Kreis Hilfe braucht, noch bevor es ausgesprochen wird.
    • Stellt sich selbst gern als weniger wichtig dar, um die Aufmerksamkeit von anderen wegzulenken.
    • Verzeiht Freunden schneller als sich selbst, besonders wenn sie aus Verzweiflung falsche Entscheidungen getroffen haben.
    • Würde niemals absichtlich einen Freund verkaufen oder verraten, selbst wenn es ihm Vorteile verschaffen würde.
    • Innerhalb seines Freundeskreises zeigt sich am ehesten der Mann hinter der Fassade weniger Schmuggler, mehr loyaler Gefährte, der einfach gelernt hat, Gefühle hinter Witzen zu verstecken.


    Belastungsgrenze Mundungus Fletcher ist kein Held, sondern ein Überlebender. Wenn es gefährlich wird, sucht er zuerst nach einem Ausweg und würde für große Ideale kaum standhaft bleiben. Menschen, zu denen er keine echte Bindung hat, könnte er unter extremem Druck verraten, wenn er glaubt, damit sein eigenes Leben zu retten. Bei seinen wenigen echten Freunden liegt jedoch seine Grenze: Dort würde er eher lügen, täuschen oder Zeit schinden, bevor er sie bewusst ausliefert. Er ist nicht unerschütterlich loyal aber loyal genug, wenn es wirklich zählt.

    Magisches Potenzial Mundungus Fletcher verfügt über ein solides, aber unspektakuläres magisches Potenzial. Seine Magie zeigt sich weniger in roher Kraft als in Instinkt und Anpassungsfähigkeit. In ruhigen Situationen wirkt sie eher durchschnittlich, doch unter Druck oder in Gefahr entfaltet sie überraschend viel Stärke, getrieben von seinem ausgeprägten Überlebensinstinkt.

    Seine Zauber sind selten elegant, dafür zuverlässig und praktisch. Besonders Schutz-, Tarn- und Erweiterungszauber gelingen ihm gut, während direkte Kampfmagie ihm weniger liegt. Insgesamt ist seine Magie stark situationsabhängig nicht beeindruckend auf den ersten Blick, aber genau dann wirkungsvoll, wenn es darauf ankommt.


    Verlorene Dinge Mit den dunkler werdenden Zeiten hat Mundungus Fletcher mehr verloren, als er offen zugeben würde. Einige alte Schmuggelrouten existieren nicht mehr, vertraute Häfen sind verschwunden oder stehen unter Kontrolle des Regimes, und Menschen, mit denen er einst Geschäfte machte oder gemeinsam getrunken hat, sind einfach nicht mehr zurückgekehrt.

    Der Krieg hat ihm außerdem die Illusion genommen, sich aus allem heraushalten zu können. Früher war sein Leben chaotisch, aber frei heute ist jede Reise mit Risiko verbunden, jeder Auftrag schwerer als der vorherige. Selbst sein Schiff, einst Symbol grenzenloser Freiheit, ist nun zugleich Zuflucht und Versteck geworden.


    Bezug zur Umwelt Mundungus Fletcher gehört weder zu den Ideologen noch zu den Revolutionären. Politik war für ihn lange nichts weiter als etwas, das Geschäfte schwieriger oder einfacher machte. Als Halbblut aus einfachen Verhältnissen hatte er nie Zugang zu den Kreisen, in denen Reinblutstatus tatsächlich gesellschaftliche Macht bedeutete und ehrlich gesagt interessierte es ihn auch nie besonders.

    Die Reinblutideologie betrachtet er mit einer Mischung aus Spott und vorsichtiger Ablehnung. Für Fletcher zählt nicht das Blut, sondern ob jemand zahlen kann, schweigt oder im Notfall mit anpackt. Dass sich ganze Familien für „rein“ halten, erscheint ihm ungefähr so sinnvoll wie ein Schiff nach seiner Farbe zu beurteilen, statt danach, ob es schwimmt. Gleichzeitig ist er klug genug, seine Meinung in den falschen Häfen nicht laut auszusprechen. Überleben bedeutete für ihn schon immer, zu wissen, wann man den Mund hält.

    Das aktuelle Regime unter der Kontrolle der Todesser sieht er weniger aus moralischer als aus praktischer Perspektive als Bedrohung. Totalitäre Kontrolle, verschärfte Überwachung und willkürliche Gewalt sind schlecht fürs Geschäft und noch schlechter für Menschen, die wie er am Rand der Gesellschaft leben. Der Krieg hat ihm deutlicher als alles zuvor gezeigt, dass Neutralität irgendwann nicht mehr funktioniert. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Notwendigkeit begann er, dem Orden des Phönix zu helfen.

    Gegenüber Muggeln und ihrer Welt hegt Fletcher keinerlei ideologische Abneigung. Aufgewachsen im Londoner Hafenviertel kennt er Muggeltechnik seit seiner Kindheit. Er versteht sie nicht vollständig und interessiert sich auch kaum dafür, doch er respektiert ihre Nützlichkeit. Alles, was funktioniert, hat für ihn seine Berechtigung egal ob Zauber oder Maschine.

    Werwölfe, Hauselfen oder andere Randgruppen betrachtet er ähnlich pragmatisch: gefährlich wird nicht, wer anders ist, sondern wer verzweifelt genug gemacht wird. Fletcher urteilt selten nach Herkunft oder Wesen, sondern danach, wie jemand sich ihm gegenüber verhält. Diese Haltung macht ihn weder besonders fortschrittlich noch bewusst tolerant sie ist schlicht das Ergebnis eines Lebens, in dem Außenseiter einander häufiger helfen als die sogenannten ehrenwerten Familien.

    Die Welt nimmt Mundungus Fletcher daher vor allem als ein Netzwerk aus Häfen, Gefahren und Gelegenheiten wahr. Loyalität entsteht für ihn nicht durch Ideologie, sondern durch gemeinsam überstandene Stürme. Und seit der Krieg immer mehr Menschen zu Flüchtlingen macht, findet er sich zunehmend auf einer Seite wieder, von der er nie gedacht hätte, dass er einmal dort stehen würde.

    Der Tagesprophet war eigentlich nur mit an Bord gekommen, weil jemand ihn im Hafen hatte fallen lassen und Mundungus fand, dass trockenes Zeitungspapier immer noch besser war als nasses Holz zum Feueranzünden. Er saß auf einer Kiste nahe der Reling der Evershade, die Beine ausgestreckt, während das Schiff ruhig über das Wasser glitt, das Holz unter ihm vertraut knarrte und der Wind nach Salz und Regen roch. Eigentlich hatte er nicht vorgehabt zu lesen, aber Langeweile war ein schlechter Begleiter auf ruhiger See, also blätterte er halbherzig durch die Seiten, bis sein Blick an einer großen Überschrift hängen blieb. „Magische Spiele“. Seine Stirn legte sich in Falten, er las die Zeile noch einmal langsamer und schnaubte leise. „Spiele… ja klar. Klingt ja erstmal harmlos.“ Murmelnd las er weiter, über überfüllte Zellen, Reformen, Entlastung, neue Wege der Gerechtigkeit, und mit jedem Wort wurde sein schiefes Grinsen ein kleines bisschen dünner. Askaban zu teuer, zu voll, also sollten Leute künftig öffentlich Prüfungen bestehen, zur Läuterung, für die Gemeinschaft, für den Fortschritt. Fletcher ließ die Zeitung ein Stück sinken und starrte aufs Wasser hinaus, als hätte das Meer vielleicht eine bessere Erklärung parat. „Läuterung, mh? Nennt man das jetzt so.“ Seine Finger trommelten gegen das Papier, während sein Blick wieder über den Artikel wanderte, bis er an einem Namen hängen blieb. Black. Natürlich ein Black. Ein trockenes Lachen entwich ihm. „Na wunderbar. Wenn ein Black sagt, das wird gerecht, dann kann ja nix mehr schiefgehen.“ Die Evershade schaukelte ruhig unter ihm, als würde sie die Worte kommentarlos aufnehmen, und für einen Moment hörte man nur das Wasser am Rumpf entlanggleiten. Früher hätte ihn so etwas nicht interessiert. Neue Regeln bedeuteten neue Schlupflöcher, neue Geschäfte, vielleicht ein bisschen mehr Rennerei vor dem Ministerium, aber nichts, was man nicht überstehen konnte. Doch inzwischen dachte er an Gesichter statt an Ware. Leute, die er in letzter Zeit an Bord genommen hatte, Familien mit zu viel Angst in den Augen, Menschen, die leise waren, weil laut sein plötzlich gefährlich geworden war. Und jetzt sollten genau solche Leute in irgendwelchen Spielen antreten, damit andere zuschauen konnten. Sein Kiefer spannte sich kurz an. „Ist ja praktisch… spart Gefängnisse und verkauft gleich noch Eintrittskarten dazu.“ Er faltete die Zeitung zusammen, stopfte sie neben sich und rieb sich übers Gesicht, als könnte er die Gedanken einfach abschütteln. Der Wind wurde stärker, zog an seinem Mantel, doch auf See fühlte sich wenigstens alles ehrlich an. Sturm war Sturm. Keine schönen Worte, keine falschen Versprechen. Er stand schließlich auf, ging langsam zum Steuer und legte die Hand darauf, während sein Blick über den grauen Horizont glitt. Ohne groß darüber nachzudenken änderte er den Kurs ein Stück weiter hinaus aufs offene Meer. Einfach ein wenig Abstand. „Gefällt mir nicht,“ murmelte er leise, mehr zum Schiff als zu irgendwem sonst. Einen Moment blieb er so stehen, dann schnaubte er erneut, dieses halb amüsierte, halb müde Geräusch, das er immer machte, wenn ihm etwas zu nah ging. „Spiele… als ob Leute wie ich bei sowas je gewinnen.“ Der Wind trug seine Worte davon, und nach außen sah Mundungus Fletcher wieder aus wie immer  locker, gleichgültig, ein Mann ohne Sorgen. Aber während die Evershade ruhig weiter durch den Nebel schnitt, wusste er genau, dass sich etwas verändert hatte, und dass Stürme manchmal lange bevor sie sichtbar wurden begannen.
    • Wusstest du, dass Mundungus heimlich das Gefühl liebt, gebraucht zu werden, auch wenn er laut behauptet, alles nur fürs Geld zu tun?
    • Wusstest du, dass er die Arbeit für den Orden mehr genießt, als er jemals zugeben würde, weil sie seinem Leben zum ersten Mal einen Sinn gibt?
    • Wusstest du, dass er eine heimliche Schwäche für elegante Reinbluthexen hat – besonders für Frauen, die vollkommen außerhalb seiner Reichweite liegen?
    • Wusstest du, dass er einmal ernsthaft in eine Reinblut-Erbin verliebt war und seitdem behauptet, romantische Gefühle seien „schlecht fürs Geschäft“?
    • Wusstest du, dass er flirtet wie ein Glücksspieler halb scherzhaft, halb ehrlich, aber niemals lange bleibt?
    • Wusstest du, dass körperliche Nähe für ihn einfacher ist als echte emotionale Nähe?
    • Wusstest du, dass er Beziehungen meist beendet, bevor sie zu wichtig werden?
    • Wusstest du, dass er Angst davor hat, jemanden zu verlieren, der ihn wirklich kennt?
    • Wusstest du, dass er trotz seines Rufes erstaunlich respektvoll mit Frauen umgeht, die ihm vertrauen?
    • Wusstest du, dass er es liebt, nachts allein an Deck der Evershade zu sitzen und dem Meer zuzuhören?
    • Wusstest du, dass die Evershade für ihn mehr Zuhause ist als jeder Ort an Land?
    • Wusstest du, dass er behauptet, das Schiff erkenne seine Stimmung und verhalte sich bei Sturm manchmal „kooperativer“, wenn er selbst ruhig bleibt?
    • Wusstest du, dass sein Großvater derjenige war, der ihm als Kind das Navigieren nach Sternen beigebracht hat?
    • Wusstest du, dass Mundungus noch immer einen alten Kompass seines Großvaters bei sich trägt, obwohl dieser magisch längst unbrauchbar ist?
    • Wusstest du, dass er heimlich glaubt, die Evershade habe ihn gefunden nicht umgekehrt?
    • Wusstest du, dass er ein überraschend guter Tänzer ist, wenn genug Musik und Alkohol im Spiel sind?
    • Wusstest du, dass er Kartenspiele nicht nur wegen des Geldes liebt, sondern wegen der Gespräche dabei?
    • Wusstest du, dass er heimlich Geschichten sammelt nicht Gegenstände, sondern Erinnerungen an Menschen?
    • Wusstest du, dass er sich Gesichter ehemaliger Passagiere seines Schiffes merkt und sich manchmal fragt, ob sie überlebt haben?
    • Wusstest du, dass er Kinderlachen beruhigend findet, obwohl er behauptet, Kinder machten ihn nervös?
    • Wusstest du, dass er heimlich stolz ist, wenn jemand ihm vertraut?
    • Wusstest du, dass er sich selbst nie als guten Menschen bezeichnet, aber versucht, kein schlechter zu sein?
    • Wusstest du, dass er manchmal absichtlich dumme Witze macht, wenn er merkt, dass jemand traurig ist?
    • Wusstest du, dass er selten lange schläft, weil Ruhe ihn an Dinge denken lässt, die er lieber verdrängt?
    • Wusstest du, dass er Regen auf See liebt
    • Wusstest du, dass er alte Seemannslieder singt, die schon sein Großvater kannte allerdings nur, wenn er sich unbeobachtet fühlt?
    • Wusstest du, dass er Menschen beobachtet, um herauszufinden, wer wirklich einsam ist?
    • Wusstest du, dass er sich heimlich nach einem Ort sehnt, an dem er bleiben könnte auch wenn er wahrscheinlich trotzdem wieder aufbrechen würde?
    • Wusstest du, dass er Loyalität attraktiver findet als Schönheit?
    • Wusstest du, dass er schlechte Tage mit übertriebenem Humor überspielt?
    • Wusstest du, dass er körperliche Nähe genießt, aber danach oft Distanz braucht?
    • Wusstest du, dass er es nicht erträgt, wenn jemand vor ihm weint, weil er nie weiß, wie er richtig reagieren soll?
    • Wusstest du, dass er sich manchmal fragt, ob sein Leben anders verlaufen wäre, wenn er nicht das Schiff seines UrUrGroßvaters wiedergefunden hätte?
    • Wusstest du, dass er Menschen bewundert, die mutiger sind als er selbst?
    • Wusstest du, dass er tief im Inneren hofft, irgendwann als Kapitän der Evershade erinnert zu werden und nicht nur als Schmuggler?
    Ability is what you're capable of doing
    Mundungus „Dung“ Fletcher ist ein zwielichtiger Schmuggler und Seefahrer mit mehr Glück als Vernunft und einem Talent dafür, immer genau dort aufzutauchen, wo es brenzlig wird. Als Kapitän der magisch getarnten Evershade, einem alten Familienschiff voller Legenden, bewegt er sich zwischen Schwarzmärkten, Häfen und den geheimen Wegen des Widerstands. Nach außen wirkt er wie ein chaotischer Tunichtgut, der vor allem an seinen eigenen Vorteil denkt, doch hinter Spott, Humor und scheinbarer Feigheit verbirgt sich eine unerwartete Loyalität gegenüber den wenigen Menschen, die er zu den Seinen zählt.
     Seetauglichkeit 10/10
     Tarn- und Unsichtbarkeitstechniken 7/10
     Schutz- und Bannzauber 7/10
     Duellkunst 4/10
     Reaktionsschnelligkeit 4/10
     Muggelkunde 3/10
     Erste Hilfe 3/10
     Körperkraft 2/10
    Seetauglichkeit: Mundungus Fletcher ist ein außergewöhnlich geübter Seefahrer und besitzt eine nahezu instinktive Verbindung zum Meer. Auf einem Schiff bewegt er sich sicher und selbstverständlich, selbst bei starkem Wellengang oder schwerem Sturm verliert er weder Gleichgewicht noch Orientierung. Die ständige Bewegung eines Decks beeinflusst ihn kaum, und Seekrankheit ist für ihn vollkommen unbekannt. Während andere bei rauer See an ihre Grenzen geraten, wirkt Fletcher ruhiger und konzentrierter denn je das Meer ist der einzige Ort, an dem er sich vollkommen sicher fühlt. Den die See ist sein Zuhause seine Familie, seine Familiäre Vergangenheit bezieht sich komplett auf die See. Schutz und Bannzauber: Mundungus Fletcher verfügt über große Erfahrung im Bereich der Schutz- und Bannzauber. Über die Jahre hat er gelernt, sich selbst, sein Schiff und seine Umgebung zuverlässig gegen magische Angriffe oder unerwünschte Aufmerksamkeit abzuschirmen. Seine Schutzzauber sind weniger elegant als die eines akademisch ausgebildeten Magiers, dafür praktisch, stabil und auf Ausdauer ausgelegt. Besonders in improvisierten Situationen oder auf engem Raum gelingt es ihm, schnell wirksame magische Barrieren zu errichten und Schutzmechanismen aufrechtzuerhalten. Tarn und Unsichtbarkeitstechnik Er beherrscht Tarn- und Unsichtbarkeitstechniken auf einem hohen praktischen Niveau. Statt perfekter, schulbuchmäßiger Zauber setzt er auf funktionale Lösungen, die ihn oder seine Umgebung schnell aus dem Blickfeld verschwinden lassen. Besonders geübt ist er darin, Bewegungen, Objekte oder ganze Bereiche magisch zu verschleiern und Aufmerksamkeit gezielt umzulenken. Seine Tarnzauber sind darauf ausgelegt, unauffällig zu bleiben und Zeit zu gewinnen eine Fähigkeit, die ihm auf See wie auch an Land schon mehr als einmal das Leben gerettet hat. Magische Tierwesen: Mundungus Fletcher besitzt solides Wissen über magische Tierwesen, das er sich weniger durch Studium als durch jahrelange Erfahrungen auf See angeeignet hat. Besonders gut kennt er sich mit magischen Meeresbewohnern aus von harmlosen Küstenwesen bis hin zu Kreaturen, denen man besser aus dem Weg geht. Er weiß, welche Gewässer man meiden sollte, wie man bestimmte Wesen beruhigt oder mit einfachen magischen Mitteln fernhält, und erkennt früh Anzeichen dafür, wenn sich etwas unter der Wasseroberfläche bewegt. Sein Wissen ist praktisch geprägt und auf das Überleben ausgerichtet, nicht wissenschaftlich, doch gerade deshalb oft überraschend zuverlässig.
    Our family defines us
    er Name Fletcher ist in der britischen Zauberergesellschaft kein politisch bedeutender Familienname, wohl aber ein Begriff unter Seeleuten, Schmugglern und all jenen, die sich mit den magischen Küsten und Handelsrouten auskennen. Während alte Reinblutfamilien ihre Geschichte in Stammbäumen festhalten, lebt die Geschichte der Fletchers in Geschichten.

    Seit Generationen ranken sich um den Namen Seefahrergeschichten. Man erzählt sich, dass bereits Mundungus’ Urgroßvater ein berüchtigter magischer Kapitän gewesen sei — ein Pirat, der mit einem Schiff segelte, das selbst im dichtesten Nebel nicht aufzuspüren war. Ob Held, Schmuggler oder Freibeuter hängt dabei stark davon ab, wer die Geschichte erzählt.
    Life is a long lesson in humility
  • 17.10.1945: Geburt von Mundungus Ignatius Fletcher in Limehouse, East London, als Sohn einer alteingesessenen magischen Seefahrerfamilie
  • 1951: Erste Reisen mit seinem Großvater entlang der britischen Küsten; frühe Bekanntschaft mit magischer Navigation und Hafenmagie
  • 01.09.1956: Einschulung in Hogwarts, Sortierung nach Hufflepuff
  • 1961: Erste Schulstrafe wegen illegal organisierten Tauschhandels zwischen Schülern Beginn seines Rufs als geschickter Händler
  • 06.1973: Abschluss von Hogwarts mit mäßigen schulischen Leistungen, jedoch auffälligem Talent für praktische Magie und Organisation
  • 09.1973: Rückkehr nach Potree Arbeit als Kurier in den Hafenvierteln und Kontaktaufnahme zu alten Seefahrerbekanntschaften der Familie Fletcher
  • 02.1974: Erste Festnahme wegen illegalen Handels mit geschmuggelten Zaubertrankzutaten (Anklage später fallen gelassen)
  • 09.1975: Einstieg in den organisierten Schwarzmarkthandel entlang ehemaliger Fletcher-Schmuggelrouten
  • 02.1976: Entdeckung des verschollen geglaubten Familienschiffes Evershade in einer verlassenen magischen Bucht; Beginn der Wiederinstandsetzung
  • 04.1976: Offizielle Wiederaneignung der Evershade; umfangreiche Reparaturen sowie Erneuerung alter Familien-Schutzzauber und Nebelmagie
  • 11.1977: Erste bekannte Schmuggelroute zwischen britischen Küsten und dem europäischen Festland etabliert Wiederbelebung historischer Fletcher-Seerouten
  • 03.1978: Mehrtägige Inhaftierung durch das Zaubereiministerium wegen Verdachts auf Artefaktschmuggel; Flucht kurz vor offizieller Verurteilung mithilfe seines Schiffes
  • 08.1978: Erste geschäftliche Zusammenarbeit mit Mitgliedern des späteren Ordens des Phönix (diskrete Transporte über Seewege)
  • 01.1979: Offizieller Beitritt zum Orden des Phönix nach mehreren erfolgreichen Evakuierungsfahrten verfolgter Zauberer
  • 05.1979: Umbau der Evershade zu einem mobilen Zufluchtsort mit erweiterten Innenräumen, Tarnzaubern und versteckten Kabinen abgeschlossen
  • 10.1980: Beginn regelmäßiger Evakuierungen verfolgter Zaubererfamilien aus Großbritannien über geheime Küstenrouten
  • 03.1981: Vereinbarung mit ehemaligen Auroren: Nutzung der Evershade als temporärer Unterschlupf und Transportmittel des Widerstands
  • Sommer 1981: Erweiterung der Crew um feste Mitglieder die Evershade wird zu einem zentralen, mobilen Stützpunkt des Ordens auf See


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